Archiv Volksentscheid

Gründungsaufruf

 

Aufruf zur Teilnahme am Volksentscheid

 

Ethikunterricht für alle gemeinsam

- Religion weiter freiwillig

 

Am 26. April: NEIN zum Wahlzwang

 

 

Berlin ist eine Weltstadt. Hier leben Menschen vieler Kulturen, Religionen und Weltanschauungen. 42% aller 6-15jährigen Schülerinnen und Schüler haben in Berlin bereits heute einen Migrationshintergrund. Um gegenseitiges Verständnis, gemeinsame Werte und gelebte Toleranz zu fördern, wurde 2006 in Berlin ein gemeinsamer Ethikunterricht für alle Schülerinnen und Schüler der 7. bis 10. Klasse eingeführt.

 

Dieser Ethikunterricht ist für unsere Stadt unverzichtbar. Über unterschiedliche Werte und kulturelle Traditionen miteinander zu sprechen schafft gegenseitiges Verstehen. Mit Andersdenkenden zu sprechen ist besser als über sie. Das Wissen über die verschiedenen Religionen, Weltanschauungen und Kulturen fördert die gegenseitige Toleranz. Die Werte, auf denen unser Grundgesetz und die Menschenrechte beruhen werden gemeinsam diskutiert und so besser verstanden und akzeptiert.

 

Die Initiative Pro Reli  hat einen Volksentscheid durchgesetzt und will erreichen, dass Schülerinnen und Schüler künftig gezwungen sind, sich in einem Wahlpflichtbereich zwischen einem Ethikunterricht und einem Bekenntnis-unterricht zu entscheiden. Das Pro-Reli-Konzept eines Wahlpflichtbereiches Ethik/Religion trennt die Kinder und Jugendlichen, statt sie miteinander ins Gespräch zu bringen.  Der von Pro Reli durch den Gesetzentwurf zum Volksentscheid geforderte Wahlzwang wäre ein Rückschritt. Denn jede Schülerin und jeder Schüler kann bereits heute zusätzlich zum  Ethikunterricht einen freiwilligen Religions- oder Weltanschauungsunterricht besuchen.

 

 

Das Berliner Bündnis Pro Ethik setzt sich dafür ein, dass alle Schülerinnen und Schüler weiterhin in den Klassen 7 – 10 gemeinsam den Ethikunterricht besuchen und darüber hinaus wie bisher von Klasse 1 – 13 auch an einem Religions- oder Weltanschauungsunterricht ihrer freien Wahl teilnehmen können. Dieser Unterricht wird unverändert zu 90 % aus Steuergeldern finanziert und ist rechtlich abgesichert.

 

Liebe Berlinerinnen und Berliner!

 

Bitte unterstützen Sie den Erhalt des gemeinsamen Ethikunterrichts in unserer Weltstadt Berlin, nehmen Sie am Volksentscheid teil und stimmen Sie am 26. April mit NEIN, d.h. gegen den Gesetzentwurf von Pro Reli.

 

 

 

 

NEIN zum Wahlzwang


am 26. April

 

 

 

 

Das Berliner Bündnis Pro Ethik

 

Alevitische Gemeinde zu Berlin - BEGIDE - Bündnis 90 / Die Grünen  Landesverband Berlin – Deutsche Buddhistische Union (DBU) –  DIE LINKE. Landesverband Berlin –  Fachverband Ethik, Bundesverband und Landesverband Berlin – Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Landesverband Berlin – Grüne Jugend Berlin – Humanistische Union Berlin-Brandenburg –  Humanistischer Verband Deutschlands, Landesverband Berlin – Initiative Christen pro Ethik – Junge HumanistInnen – Jusos – Kurdistan Kultur- und Hilfsverein – Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) – Linksjugend ['solid] Berlin – Niederländische Ökumenische Gemeinde Berlin – SPD Landesverband Berlin – Türkischer Bund Berlin-Brandenburg (TBB) – Türkischer Elternverein Berlin-Brandenburg | Stand: 3. März 2009

 

Schirmherr: Walter Momper -  Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin

 

 

 

 

BÜRO

 

Bündnis Pro Ethik

Schonensche Straße 8

10439 Berlin

 

Tel: 030 – 47 86 49 88

mobil: 0171 / 451 09 88

E-Mail: buero@proethik.info

 

 

Bürozeiten Mo-Fr 12-17 Uhr

und nach Vereinbarung

Spendenkonto

 

Fachverband Ethik e.V.

Konto: 6603 1199 84

bei der Berliner Sparkasse

BLZ: 100 500 00

Verwendungszweck:

Pro Ethik, Name, Vorname

 

bei Spenden über 30 € auch Anschrift, wenn Spendenquittung erwünscht