Christen pro Ethik

Wir sind innerhalb der Initaitive Pro Ethik eine Gruppe von evangelischen und katholischen Theologen, Pfarrern, Katecheten und Kirchenmitgliedern. Als Christen setzen wir uns für die Beibehaltung des gemeinsamen Ethikunterrichtes an Berliner Schulen ein.

 

Wer Genaueres über uns erfahren oder uns unterstützen will, findet weitere Informationen und Ansprechpartner unter folgender Webadresse:

 

www.christen-pro-ethik.de

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Offener Brief
"Christen pro Ethik" fordern in einem Offenen Brief
an die Mitglieder der EKBO erneutes Nachdenken
CpE 2009-03 Offener Brief EKBO-Synode En
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Aufruf

 

zum Volksentscheid am 26. April

 

 2009

 

Christinnen und Christen müssen nicht ProReli sein.

 

Wir befürworten den

 

freiwilligen Religionsunterricht in Berlin.

 

Er hat sich für alle Klassenstufen bewährt.

 

Wir sehen den gemeinsamen

 

Ethikunterricht als Chance

 

 

für Integration und Dialog.

 

 

Wir begrüßen den seit 2006 für die Klassen 7-10 in Berlin für alle Schülerinnen und Schüler verbindlichen Ethikunterricht,

 

Ø  weil sie in ihm unterschiedliche Glaubens- und Lebenswelten und deren    historische, kulturelle oder familiäre Wurzeln kennen und achten lernen;

 

Ø  weil sie so ihren eigenen Platz in einer pluralen Gesellschaft erkennen     können;

 

Ø  weil sie sich in ihm mit den anderen über ihre verschiedenen Wertvorstellungen, Überzeugungen und Ziele austauschen können und nicht nur über die jeweils anderen sprechen;

 

Ø  weil sie in ihm wie in keinem anderen Schulfach die Gelegenheit erhalten zu verstehen, warum die Menschen verschieden  denken, fühlen und leben;

 

Ø  weil er sie anleitet, Konflikte friedlich zu lösen, Vorurteile abzubauen und Vielfalt als Wert schätzen zu lernen;

 

Ø  weil in ihm auch die Vertreterinnen und Vertreter anderer Weltanschau-ungen und Religionen zu Wort kommen;

 

Ø  weil er ihnen hilft, zu erkennen, welche gemeinsamen Werte notwendig sind, um den sozialen Zusammenhalt in einer freien und demokratischen Gesellschaft zu gewährleisten;

 

Ø  weil sich in Familie und Gemeinde sozialisierte christliche Kinder und       Jugendliche mit ihren Wertvorstellungen aktiv und bereichernd in ihn      einbringen können.

 

 

Wir sind

 

Ø  Angehörige christlicher Gemeinden, darunter TheologInnen, KatechetInnen, PädagogInnen, die sich für den Erhalt des 2006 eingeführten gemeinsamen Ethikunterrichts einsetzen.

 

Ø  Mitglied im Berliner „Bündnis Pro Ethik“.

 

 

Unsere Empfehlung

 

zum Volksentscheid am 26. April:

  

Geben Sie Ihre Stimme ab!

 

N E I N zur Wahlpflicht

 

zwischen Religion und Ethik!

 

 

Wir lehnen eine Änderung des aktuell geltenden

Berliner Schulgesetzes ab und sagen deshalb

 

JA zum gemeinsamen Ethikunterricht für alle und

JA zum freiwilligen Religionsunterricht.

 

Ø  Wir sind gegen eine weitere  Aufteilung der Kinder und Jugendlichen in weltanschauliche, ethnische oder soziale Gruppen, nun auch noch in der Schule.

 

Ø  Wir lehnen einen Wahlzwang ab zwischen Fächern, die sich gut ergänzen: Ethik- und Religionsunterricht. Wir befürworten eine vielgestaltige Kooperation beider Fächer.

 

Ø  Wir fordern, dass die Inhalte des Pflichtfaches Ethik weiter entwickelt werden, besonders im religions- und weltanschauungskundlichen Teil.           Zeitgleich sollte die Aus- und Fortbildung der Lehrer kontinuierlich fortgeführt und verbessert werden.

 

Ø  Wir wollen, dass der zu 90 % aus Steuergeldern finanzierte Religionsunterricht für alle Klassen als Fach bestehen bleibt, das jeder frei wählen kann.

       

Weitere Informationen zu unserer Initiative:

 

www.christen-pro-ethik.de

 

 

V.i.S.d.P.: Ruth Priese, Hämmerlingstr. 95, 12555 Berlin und Josef Göbel