Presse
Pressemitteilungen des Bündnisses
Pressemitteilung vom 29. Juni 2010
Sehr geehrte Damen und Herren,
am kommenden Freitag findet eine öffentliche Veranstaltung im Rahmen des "Dialogforums Ethik" statt. Veranstalter sind das Bündnis Pro Ethik in Kooperation mit dem Beauftragten des Senats für Integration und Migration und dem Fachverband Ethik, Landesverband Berlin. Es werden Positionen vorgestellt und diskutiert, wie sich im Ethikunterricht alle Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit der Vielfalt von Religionen, Weltanschauungen und Kulturen beschäftigen und dabei lernen können, dass die Grundwerte unserer Verfassung und die Menschenrechte uns alle miteinander verbinden. Wir würden uns freuen, wenn Sie über diese Veranstaltung informieren könnten. Wenn Sie vor der Veranstaltung Interviews mit ReferentInnen führen möchten, können wir das gern für Sie vermitteln.
Mit freundlichen Grüßen
Dr. Gerhard Weil
Sprecher Pro Ethik Tel. 030 – 745 29 22
Vielfalt und Gemeinsamkeit
Religionen, Weltanschauungen und Kulturen in Berlin
- Herausforderungen für den Ethikunterricht
Veranstaltung am Freitag, 2. Juli 2010 von 16.00 – 20.15 Uhr
in der "Werkstatt der Kulturen", Wissmannstraße 32,
12049 Berlin-Neukölln (Nähe U-Bhf. Hermannplatz)
Aus dem Programm
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Begrüßung: Dr. Gerhard Weil, Sprecher des Bündnisses Pro Ethik Grußworte: Staatssekretärin Claudia Zinke und Walter Momper, Präsident des Abgeordnetenhauses
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Vielfalt als Herausforderung für den gemeinsamen Ethikunterricht: Aufgaben der Konsolidierung und Weiterentwicklung - Dr. Gerhard Weil, Sprecher des Bündnisses Pro Ethik
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Interkulturalität im Ethikunterricht: Erfahrungen von Lehrkräften und Positionen des Fachverbandes Ethik, Landesverband Berlin: Monika Münnich, Ethiklehrerin an der Oppenheim-Schule Charlottenburg-Wilmersdorf - Margret Iversen, Ethiklehrerin an der Kopernikus-Schule Steglitz-Zehlendorf - Christiane Wiemann, Sprecherin des Fachverbandes Ethik Berlin
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Die Vielfalt von Religionen, Weltanschauungen und Kulturen in Berlin und die Notwendigkeit der Verständigung und Integration – Erwartungen an Schule Günter Piening, Beauftragter des Senats für Integration und Migration
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Ethik und Religion: Ein schwieriges Verhältnis und seine Konsequenzen an Schulen und Universitäten - Prof. Dr. Michael Bongardt, Direktor des Instituts für Vergl. Ethik, FU Berlin
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Die Religion innerhalb des Züricher Schulfaches "Religion und Kultur" - Johannes Rudolf Kilchsperger & Dr. Matthias Pfeiffer, Pädagogische Hochschule Zürich
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Arbeitsgruppen: Berliner Unterrichtsmaterialien zu Weltreligionen (Evelin Lubig-Fohsel) - Schulprojekte zur Goldenen Regel und zum Weltethos (Dr. Martin Bauschke) - Ethik-Schulbücher und -Unterrichtsmaterialien (Peter Kriesel) - Kooperationen mit Bekenntnisgemeinschaften (Dr. Gerhard Weil) - Menschenrechtsbildung – Impulse für den Ethikunterricht (Dr. Claudia Lohrenscheit) |
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DIALOGFORUM ETHIK |
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Pressemitteilung vom 3. Juni 2010
Erfolgreicher Runder Tisch zu Religionen, Weltanschau-ungen und Kulturen im Berliner Ethikunterricht
Am 26. Mai 2010 hat in der "Werkstatt der Kulturen" Berlin-Neukölln ein nicht öffentliches Rundtischgespräch mit einem sehr breiten Teilnehmerkreis stattgefunden. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Aufgaben der gemeinsame Ethikunterricht angesichts der Pluralität in unserer Metropole hinsichtlich der Thematisierung von Religionen, Weltanschauungen und Kulturen und der Vermittlung von Dialogfähigkeit hat.
Dr. Gerhard Weil, Sprecher des Bündnisses Pro Ethik: "Wir sind sehr froh darüber, dass mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Rundtischgesprächs die Religionen Judentum, Christentum, Islam, Buddhismus, Hinduismus und der Humanismus als Weltanschauung vertreten waren und auch kompetente Gesprächspartner aus Universitäten, Ethik-Fachverbänden, der Senatsbildungsverwaltung und aus einem Schulbuchverlag an der Debatte teilgenommen haben. Die Jüdische Gemeinde hat uns versichert, dass sie mit uns einer Meinung ist, 'dass Schritte zur Verbesserung des Ethikunterrichts unbedingt nötig sind' und dass die Gemeinde unsere Bemühungen deshalb 'mit großem Interesse und auch Anteilnahme' verfolgt. Die beiden christlichen Kirchen haben sich "aus grundsätzlichen Erwägungen" leider nicht bereit gefunden, an einem gleichberechtigten Dialog teilzunehmen, wie uns Kardinal Sterzinsky in einem Brief mitteilte.
Eine Gesprächsteilnehmerin hob hervor, dass zum ersten Mal in der Geschichte Berlins sich ein so breiter Kreis zusammengefunden hat, um über Schulfragen zu beraten.
Eine wichtige Aufgabe des Gespräches war es, Wünsche und Vorschläge der Teilnehmerinnen und Teilnehmer dazu aufzunehmen, was zu tun ist, damit der gemeinsame Ethikunterricht besser als bisher zur Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher religiöser, weltanschaulicher und kultureller Herkunft beitragen kann. Es ist außerordentlich erfreulich, dass im Ergebnis des Gesprächs ein Konsenspapier zu anstehenden Aufgaben zustande gekommen ist. Die Beratung soll im Herbst fortgesetzt werden."
Anbei erhalten Sie das Konsenspapier "Gemeinsame Positionen zum Thema Religionen, Weltanschauungen und Kulturen im Berliner Ethikunterricht".
Im Internet finden Sie unter www.proethik.info außerdem aktuelle Arbeitsstandpunkte aus dem Bündnis Pro Ethik zum Thema, eine Analyse von Schulbüchern des Ethikunterrichts und einen Überblick über die Behandlung von Religionen, Weltanschauungen und Kulturen in Lehramts-Studiengängen.
Für Rückfragen: Dr. Gerhard Weil,Tel. 030 – 745 29 22
Anlage _____________________________________________________________________________________________________________ Schirmherr: Walter Momper MdA | Sprecher: Dr. Gerhard Weil | Koordinator: Gerd Eggers, Tel.: 030-381 06 904 - E-Mail: gerd.eggers@t-online.de | Anschrift: Pro Ethik, Postfach 87 02 35, 13162 Berlin | Internet: www.proethik.info
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Konsenspapier 26.5.2010.pdf
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Pressemitteilung vom 5. Mai 2010
Öffentliche Debatte zur Weiterentwicklung des Ethik-unterrichts: Dialogforum gestartet
Mit einer Pressekonferenz hat Pro Ethik heute - ein Jahr nach dem Volksentscheid zum Fach Ethik, bei dem sich die Mehrheit der abstimmenden Berlinerinnen und Berliner für einen gemeinsamen Ethikunterricht ausgesprochen hatte – im Rahmen eines "DIALOG-FORUMs ETHIK" eine öffentliche Debatte zur Weiterentwicklung des Ethikunterrichts gestartet.
Sprecher Dr. Gerhard Weil: "Das Anliegen unserer Initiative ist es, auf der Basis einer Bestandsaufnahme zum gemeinsamen Ethikunterricht Vorschläge zu diskutieren, wie die Konsolidierung und Entwicklung des innovativen Berliner Ethikfaches vorangetrieben werden kann. Einen Konsolidierungsbedarf gibt es aus unserer Sicht besonders bei der Qualifizierung der Ethiklehrkräfte und dem Ausbau von Religions- und Weltanschauungskunde als Teil des Unterrichts. Erste Überlegungen dazu haben wir kürzlich in einem sehr konstruktiven Gespräch mit Bildungssenator Zöllner erörtert. Als nächste Aktivität im Rahmen des Dialogforums werden wir noch im Mai ein nicht öffentliches Rundtischgespräch mit VertreterInnen von Religionen, Weltanschauungen und Kulturen sowie ExpertInnen durchführen."
Die Sprecherin des Fachverbandes Ethik, Christiane Wiemann, hebt hervor: "Viele Gespräche mit Ethiklehrkräften zeigen deren hohes Engagement, aber auch die Notwendigkeit, sie für das anspruchsvolle, mit hohen öffentlichen Erwartungen verbundene Fach Ethik stärker zu unterstützen, als dies bisher geschehen ist. Wir treten dafür ein, dass möglichst schnell alle für den Ethikunterricht noch nicht speziell qualifizierten Lehrkräfte eine gründliche Fortbildung erhalten. Baldmöglichst sollte ein Weiterbildungsstudium in Kooperation mit einer Universität eingerichtet werden. Und die Lehrkräfte brauchen Handreichungen für den Unterrichtsschwerpunkt Religionen, Weltanschauungen und Kulturen."
Schirmherr Walter Momper hat im
Vorfeld der Pressekonferenz geäußert: "Mir liegt sehr viel daran, dass nach dem vierjährigen Durchlauf des
Ethikunterrichts durch die Klassen 7 bis 10 eine Konsolidierung des Faches realisiert wird. Dazu gehören Anpassungen des Rahmenlehrplans im Bereich der Weltreligionen und Kulturen an die
Erfordernisse des Schulgesetzes, wie es auch die 'Christen pro Ethik' verlangt haben."
Hinweise und Vorschläge zur Konsolidierung und Weiterentwicklung des Ethikunterrichts können ab sofort vor allem über die Homepage www.proethik.info eingebracht werden.
Dr. Gerhard Weil
Sprecher Pro Ethik
Tel. 030 – 745 29 22
(außer 9. bis 20. Mai; in dieser Zeit bitte an
Herrn Eggers wenden unter Tel. 030 – 381 06 904)
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Schirmherr: Walter Momper MdA | Sprecher: Dr. Gerhard Weil | Koordinator: Gerd Eggers, Tel.: 030 / 381 06 904 - E-Mail: gerd.eggers@t-online.de | Anschrift: Pro Ethik, c/o G. Eggers, Dettelbacher Weg 4, 13189 Berlin
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