Ein Verband stellt sich vor...

 

Das Fach Ethik hat erst vor relativ kurzer Zeit seinen Platz im Regelunterricht der Berliner Schule gefunden. Nach unseren Erfahrungen wird der Ethikunterricht sowohl von Schülerinnen und Schülern als auch von Eltern als anregend und bereichernd empfunden. Die Jugendlichen begrüßen die neue Gelegenheit, in schulischer Umgebung über Fragen zu sprechen, die sie existentiell bewegen, und sich im Gespräch dazu eine eigene Haltung zu erarbeiten. Das ist eine erfreuliche Entwicklung, die hohe Anforderungen an die fachliche und methodische Kompetenz der Unterrichtenden stellt.

Dennoch scheint es so zu sein, als ob die Akzeptanz oder das Ansehen des Faches in den Schulen mitunter nicht in dem Maße vorzufinden ist, wie es wünschenswert und erforderlich wäre. Das zeigt sich zum Beispiel daran, dass Ethikunterricht laut einer Senatsauskunft vom Februar 2011 in weit über 50% der Fälle fachfremd erteilt wird, dass fortgebildete Kolleginnen und Kollegen nicht Ethik, sondern ihre anderen Fächer unterrichten müssen, dass an den Schulen keine FachleiterInnen ernannt werden u.v.m.

Gemeinsam können wir uns gegenseitig unterstützen, um Probleme zu meistern und Verbesserungen zu erreichen. Es gibt schon eine Reihe positiver Ansätze, aber wir brauchen noch viele Kolleginnen und Kollegen, die diese Arbeit mittragen!


Das haben wir gemacht

 

  •  Organisation diverser öffentlicher Veranstaltungen in der Zeit vor dem Volksentscheid zum Fach 2009,
  • Mitarbeit im Bündnis pro Ethik,
  • Verhandlungen mit der Senatsschulverwaltung sowie den Vertretern der politischen Parteien, um für das Fach Verbesserungen zu erreichen: Kontakt mit Abgeordneten der SPD, sowie der Linken, Wahlprüfsteine und Kleine Anfragen über Abgeordnete vor der letzten Wahl 2011,
  • Anregungen zur Überarbeitung des Rahmenlehrplans, Diskussion des Lehrplanentwurfs, Formulierung einer Stellungnahme.